Die neue ANNEX-Website ist die Plattform für die geplante Erweiterung des Kunstmuseums Solothurn. Besucherinnen und Besucher erfahren hier den neusten Stand der Dinge. Näher Interessierte melden sich bitte unter der Rubrik KONTAKT.

Januar 2010
Derzeit sind 3 der benötigten 11 Millionen Franken zugesagt.

Cuno Amiet
Apfelernte. 1907
Schenkung Monique Barbier-Müller

Das Kunstmuseum Solothurn gehört zu den zehn bedeutendsten Kunstmuseen der Schweiz. Einzigartig ist ins­besondere die Sammlung Schweizer Kunst von der Renaissance bis in die Gegenwart. Darunter befinden sich repräsentative Werkgruppen von Buchser, Frölicher, Hodler, Amiet, Vallotton, Berger und Gubler. Dazu kommen Werke hochrangiger internationaler Künstler, z.B. von van Gogh, Klimt, Matisse, Gris, Braque und Picasso.

Die herausragende Sammlung verdient es, möglichst permanent und vollumfänglich gezeigt zu werden. Die knapp gewordenen Platzverhältnisse im Kunstmuseum Solothurn stellen dies jedoch zunehmend in Frage. Neue und in Aussicht gestellte Schenkungen machen den Wunsch nach räumlicher Erweiterung dringlich.

Oberlichtsaal West

Die bestehende Sammlung kann nur ansatzweise gezeigt werden. Bei einer ausgewogenen Hängung sind:

  • von 36 Werken Ferdinand Hodlers nur gerade 17 ausgestellt
  • von 65 Bildern Cuno Amiets deren 10
  • von 79 Werken Frank Buchsers gar nur 5

Zudem benötigt die Präsentation aktueller Medien wie Video und Installation ein modernes Raumkonzept.

Das Kunstmuseum Solothurn will die hervorragende Sammlung im Überblick und im Dialog mit zeitgenössischer Kunst zeigen, Schweizer Kunst spannend und auch für ein breites Publikum attraktiv präsentieren sowie Werke und Werkgruppen aus gegenwärtigen und zukünftigen Schenkungen ausstellen.

Unterirdische Bauten (mit Ausblick in den Schanzengraben)

Nach den Vorstellungen des Denkmalschutzes sind 2 Konzepte kompatibel mit der bestehenden Anlage.

Annex-Bauten (Symmetrische Anbauten) – Entspricht der Gebäude-Grundidee (Quelle Denkmalpflege)

Aufbau des Berges zur Ausstellung
«Somewhere else is the same place»
von Monica Studer / Christoph van den Berg,
2005

Mit dem Erweiterungsbau soll das Kunstmuseum Solothurn zusätzliche 600 m2 Ausstellungsfläche erhalten. Zugleich soll es zum attraktiven Begegnungsort und damit zum «Museum des 21. Jahrhunderts» werden.

Zu den wichtigsten Neuerungen des insgesamt rund 1500 m2 grossen Erweiterungsbaus gehören

  • neue Ausstellungsfläche ca. 600 m2
  • neues Museumscafé mit Shop ca. 200 m2
  • Bibliothek ca. 50 m2
  • Mehrzweckraum für Museumspädagogik und Vorführungen ca. 100 m2
  • zusätzliche Depoträume ca. 450 m2

Bereits 1915 plante der Stadtbaumeister
Edgar Schlatter eine Museumserweiterung

Für die Berechnung der anfallenden Kosten konnte auf Erfahrungswerte bedeutender Schweizer Museen zurückgegriffen werden, die in neuerer Zeit Erweiterungen realisiert haben.

Die Kosten für den 1500 m2 umfassenden Erweiterungsbau werden nach den aktualisierten Berechnungen des Stadtbauamtes Solothurn auf ca. 11 Millionen Franken geschätzt.
Diese Summe soll weitgehend durch Sponsoring sowie Zuwendungen der Region, des Kantons Solothurn und des Bundes bereit gestellt werden.

Die Baukosten
Erweiterungsbau Fr. 11 Mio.
Sanierung bestehendes Museum Fr. 4 Mio.

Die Erweiterung betrifft die Gesamtheit des Museumskonzepts. Dieses bedingt neue Mittel für weitere Mitarbeiter.

Die Einwohnergemeinde der Stadt Solothurn soll die mit einer Erweiterung verbundenen betrieblichen Mehrkosten (300 zusätzliche Stellenprozente) tragen.

Das Betriebsbudget 2007

Helmut M. Federle
Woman standing in the doorframe, 1983

Kurt Fluri
Stadtpräsident Solothurn und Nationalrat

Astrid Peissard
SBA, Leiterin Hochbau Stadt Solothurn

Roswitha Schild
lic. phil. I., Kunsthistorikerin, Präsidentin Kunstverein Solothurn

Raoul Stampfli
Dr. iur., Rechtsanwalt und Notar, Solothurn

Christoph Vögele
Dr. phil. I., Konservator Kunstmuseum Solothurn

Dr. Christoph Vögele,
Konservator Kunstmuseum Solothurn

Mit seiner hervorragenden Sammlung und seinem lebendigen Ausstellungsprogramm verfügt das Kunstmuseum Solothurn über Trümpfe, mit denen es im Konkurrenzkampf bestehen kann. Um diese noch wirkungsvoller ausspielen zu können, sind zusätzliche Räume notwendig, in denen nicht nur die wertvollen Schenkungen der letzten Jahrzehnte, sondern auch grosse Ausstellungen Platz finden können. Für unsere Vermittlungsarbeit ist es wichtig, dass in den Räumen der permanenten Sammlung nicht nur die Grossen von gestern, sondern auch die Künstlerinnen und Künstler von hier und heute präsentiert werden können. Bei der Erweiterung unseres Hauses denken wir jedoch nicht nur an das Ausbreiten unserer Schätze, sondern auch an unser Publikum, das sich dank einem zeitgemässen Angebot in allen Bereichen bei uns wohl fühlen darf.

Motivation und Perspektive PDF

Kurt Fluri,
Stadtpräsident Solothurn

Das Kunstmuseum Solothurn gehört schon heute zu den Top Ten der Schweizer Kunstmuseen. Dies ist das Ergebnis des Zusammenwirkens privaten Kunstsinns und öffentlicher Kulturverpflichtung. Auf dieser Tradition privaten und öffentlichen Engagements aufbauend soll der Erweiterungsbau realisiert werden und damit das Kunstmuseum an zusätzlicher Attraktivität gewinnen. Mehr Menschen und breitere Bevölkerungsgruppen können damit angesprochen werden, das Kunstmuseum wird architektonisch zur Stadt hin geöffnet und so zu einem weiteren Anziehungs- und Treffpunkt, ohne dabei den wertvollen Grüngürtel um die Stadt zu beeinträchtigen.

Link Stadt Solothurn

Roswitha Schild,
Präsidentin Kunstverein Solothurn

1850 gegründet und einer der Hauptinitianten des Kunstmuseums, verfügt der traditionsreiche Kunstverein Solothurn gerade mal über drei Schränke im Museumskeller zur Aufbewahrung seines Archivs. Folglich kann nur das Allernötigste archiviert werden und viele wichtige Dokumente sind im Laufe der Jahrzehnte verloren gegangen. Noch viel schwerer wiegt die Tatsache, dass der weitaus grösste Teil unserer Sammlung dem Publikum nur selten zugänglich ist. Dies ist umso bedauerlicher, als der Grossteil unserer Sammlung – etwa das umfangreiche Buchser-Legat – Solothurner Kunstschaffen repräsentiert. Daher organisierte der Kunstverein 2009 die Ausstellung «Sammeln verpflichtet», welche Einblicke in unsere Sammlung gewährte und Lust auf mehr machte – dann in einem renovierten und erweiterten Museum.

Link Kunstverein Solothurn

Klaus Fischer
Regierungsrat
Vorsteher des Departementes
für Bildung und Kultur.

Dank des sorgfältigen Umgangs mit den anvertrauten Kunstwerken und auch eines klugen Ausstellungskonzeptes entwickelte sich das Kunstmuseum Solothurn zu einem wichtigen Ort der nationalen Kunstgeschichte. Gleichzeitig ist das Haus, das seit seiner Gründung von idealistischen Persönlichkeiten getragen und unterstützt wird, «Heimat» der Solothurner Kunst und ihrer faszinierenden Geschichte. Es ist deshalb richtig, das Kunstmuseum Solothurn als eine weitere Bildungsstätte für die gesamte Bevölkerung anzusprechen. Eine derartige vielseitige Bildungsstätte verdient unsere ganze Unterstützung.

Link Kanton Solothurn

Link Kuratorium Kanton Solothurn

Das von Edgar Schlatter
entworfene Museum im Bau (1898)

Die Besitzerin des Kunstmuseums Solothurn ist die Stadt Solothurn. Seine Geschichte ist zuallererst eine Geschichte privater, teilweise kapitaler Schenkungen. Ihnen verdankt es einen Grossteil seines Reichtums und seine hervorragende Bedeutung.

1879 Stadt Solothurn übernimmt die damalige Sammlung des Kunstvereins Solothurn
1902 Eröffnung des «Museums der Stadt Solothurn»
1903 Leihgaben und Schenkungen von Oscar Miller
1962 Stiftung von Josef Müller
(u.a. Amiet, Hodler, Léger, Rouault)
1964 Stiftung von Gertrud und Dr. Otto Dübi-Müller
(u.a. Amiet, Hodler, Van Gogh, Klimt, Matisse)
1969 Stiftung von Dr. Walter Schnyder
(Max Gubler-Sammlung)
1981 Umbau zum reinen Kunstmuseum
2003 Grosse Schenkung aus Solothurner Privatbesitz:
(u.a. Alberto Giacometti, Oppenheim, Tschumi)
2005 Depositum der Firmensammlung Bosch GmbH
(u.a. Amiet, Klee, Morach, Vallotton)

Ferdinand Hodler
Bildnis Gertrud Müller. 1911
Dübi-Müller-Stiftung, 1964

Lang ist die Tradition der Hilfe von Mäzeninnen und Stiftern, dank denen in Solothurn Kunst und Vermittlung blühen können. Es gibt viele gute Gründe, auch im 21. Jahrhundert daran anzuschliessen.

Als Sponsor/in ermöglichen Sie dem Kunstmuseum Solothurn insbesondere

  • seine wertvolle Sammlung umfassender zu zeigen
  • seine einzigartige «Sammlung Schweizer Skulpturen» permanent auszustellen
  • Werke und Werkgruppen neuer Schenkungen zu integrieren
  • sich zum Park, zur Stadt und zu den Menschen hin zu öffnen
  • seine Attraktivität mit einem Eventraum, einem neuen Museumscafé und einem Shop zu steigern

Fest zur Einweihung
des Signer-Brunnens, 2004

Die Baukosten
Sanierung bestehendes Museum
durch die Stadt Solothurn
Fr. 4 Mio
Erweiterungsbau Fr. 11 Mio


Finanzierungsmodell für den Erweiterungsbau
Lotteriefonds des Kantons Solothurn
(ganzer Betrag zugesagt)
Fr. 2,5 Mio
REPLA und Bund (Kulturgüterschutz)
(noch offen)
Fr. 1 Mio
Sponsoren und Donatoren
(Fr. 0 ,5 Mio zugesagt)
Fr. 7,5 Mio
 
  Fr. 11 Mio

Das Sponsoring-Konzept basiert auf der «Donation» einzelner Säle, die auf Wunsch nach der/dem betreffenden Donatorin/Donator benannt werden. Mit dem Engagement werden die Gönner Teil eines Netzwerkes herausragend engagierter Bürger und Bürgerinnen sowie Unternehmer, denen die Zukunft des Kunstmuseums zur Herzensangelegenheit geworden ist.

Neben dem Sponsoring ganzer Räume ist auch ein gemeinsames Sponsoring vorstellbar. Dieses bietet sich bei grösseren Sälen an, die durch flexible Wandsysteme unterteilbar sind, sowie für Mäzene, die gerne anonym bleiben wollen.

Geplant ist ein «Solothurner Saal», der aus vielen Einzelbeträgen finanziert werden soll. Auch kleinere Beiträge sind hoch willkommen.

Bitte nehmen Sie mit mir Kontakt auf, ich möchte den Erweiterungsbau unterstützen.

Mittelherkunft
Stadt Solothurn 1 104 400.-
Lotteriefonds des Kantons Solothurn 160 000.-
Diverse Stiftungen und Kantone 157 000.-
Sponsoren 23 000.-
Freunde des Kunstmuseums Solothurn 37 000.-
Verschiedene Erträge
(Partner, Spenden, Shop, Entgelte)
108 000.-
Gesamtbudget (2007) CHF 1 589 000.-

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Die Mathys-Stiftung für Wohlfahrt und Kultur, Bettlach, sieht ihren Stiftungszweck «in der Förderung von Wohlfahrt, Kultur, Gesundheit, Umwelt, Natur, Wirtschaft und Bildung.» Unterstützt werden «Einrichtungen, Bestrebungen und Projekte», vor allem im Kanton Solothurn, «welche diese Ziele verfolgen.» Die Erweiterung des Kunstmuseums Solothurn entspricht dem formulierten Stiftungszweck. Die Stiftung will sich darum «an dem Bau beteiligen und ist bereit, die Kosten für ein Kabinett im Betrag von 500'000 Franken zu übernehmen.»

(Brief vom 18. September 2008)

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Die aus Solothurn stammende Familie Schnyder ist seit mehreren Generationen eng mit dem Kunstmuseum Solothurn verbunden. Ausgangspunkt der langen und fruchtbaren Beziehung ist die 1969 von Dr. Walter Schnyder errichtete, 57 Werke umfassende Max Gubler-Stiftung. Sie umfasst eine breite und qualitativ hoch stehende Sammlung von Werken des Zürcher Künstlers Max Gubler (1898 – 1973). Der Sohn des Sammlers, Prof. Dr. Urs W. Schnyder, hat diese Stiftung mit mehreren Bildern desselben Malers ergänzt und dem Kunstmuseum Solothurn kürzlich auch ein bedeutendes Werk von Ferdinand Hodler geschenkt. Nun engagieren sich wiederum die drei Kinder von Urs und Carmen Schnyder, Andreas, Isabel und Christoph Schnyder, für das Wohl des Kunstmuseums Solothurn. Zusammen ermöglichen sie im geplanten Neubau die Errichtung eines kleinen Saales und möchten diesen ihren Eltern widmen.

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