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| Hannes Brunner Max Bühlmann Martino Coppes Peter Fischli / David Weiss Thomas Flechtner Joëlle Flumet Arno Hassler Michael Hofer Felix Stephan Huber Thomas Huber Jürg Hugentobler Frédéric Moser / Philippe Schwinger Yves Netzhammer Karim Noureldin Nathalie Novarina / Marcel Croubalian Vaclav Pozarek Boris Rebetez Mario Sala Aldo Solari Philippe Solms Pierre Vadi Cyril Verrier René Zäch Hanna Züllig Véronique Zussau |
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| Die Ausstellung zeigt verschiedene Aspekte einer Tendenz, die in der aktuellen Kunst einen zentralen Platz einnimmt: das Umsetzen von Weltanschauungen in Modellen, Plänen oder Inszenierungen. Viele dieser Werke suchen eine bewusste Position zwischen sichtbarer Wirklichkeit und Fiktion. Sie spiegeln unseren neuen Umgang mit dem Realen, der bei den heutigen technologischen Möglichkeiten zur Erzeugung virtueller Welten zunehmend hinterfragt wird. Die Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung beschäftigen sich weniger mit Maquetten, wie sie etwa als Hilfsmittel für Skulpturen verwendet werden, als mit zwei- oder dreidimensionalen Werken, die an Architekturmodelle, Pläne oder Bühnen erinnern. Zu diesen können Zeichnungen, Objekte und betretbare Räume, mit Kamera oder Computer erzeugte Arbeiten gehören. Oftmals suggerien sie die Möglichkeit einer Realisation der «Projekte», bleiben aber gleichwohl fiktiv. Im Unterschied zu den Ansprüchen von Architekten, die strukturierend unsere Umwelt verändern, verwenden diese Kunstschaffenden eher das Mittel der Allusion oder des Transfers, um sich auf ihre Umgebung einzulassen. Ihre Werke beziehen sich denn auch auf real Existierendes wie Städte, Gebäude, auf private oder urbane Möblierungen und Einrichtungen. Obwohl sie als Projekte imaginär bleiben, sind sie auf die reale Welt bezogen. Das Hinterfragen der Realität schliesst neben dem Bereich der Architektur auch den Menschen ein. An die Stelle des Architekturmodells tritt hier die Puppe, die in ihrer Künstlichkeit an das Klonen von Typen und Charakteren erinnert. Unser Thema wird in unterschiedlichsten Weisen angegangen. Diese unterscheiden sich vor allem durch ihre Nähe oder Distanz zum Realen. Der Bogen reicht von Werken, die mit dem Trompe-loeil spielen, bis hin zu solchen, die weit in den Bereich des Visionären vorstossen. Die Pendelbewegung, die das Modell durch seine Position zwischen Realität und Fiktion charakterisiert, findet auf anderer Ebene auch in der Zusammenarbeit zweier Museen statt. Das Musée jurassien des arts Moutier und das Kunstmuseum Solothurn bieten dem Publikum eine Ausstellung in zwei sich gegenseitig ergänzenden Teilen. Sie ermöglicht ein Überschreiten von Sprach- und Kulturgrenzen sowie die Vermittlung von Kunstschaffenden verschiedener Regionen der Schweiz. Christoph Vögele Kunstmuseum Solothurn Cette exposition montre les divers aspects d'une tendance qui occupe une place importante dans l'art actuel: la traduction de visions du monde par des maquettes, des plans ou des mises en scène. Beaucoup de ces uvres occupent consciemment une position intermédiaire entre réalité sensible et fiction. Elles reflètent notre nouveau rapport au réél qui est de plus en plus remis en question par des mondes virtuels issus des moyens technologiques. Öffentliche Führungen: |
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