| Otto Lehmann 20. Januar bis 18. März 2001 Parterre Ost |
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| Der Luzerner Maler und Zeichner Otto Lehmann (*1943) ist in den 80er Jahren im Umfeld der «Neuen Wilden» bekannt geworden. Obwohl sich sein Schaffen im Verlauf der Jahre deutlich verändert hat, wandelte es sich mit seltener Konsequenz. Bestimmend ist bis heute seine Nähe zur «Art brut». Die gleiche zeichnerische Verdichtung, die schon in seinen figurativen Zeichnungen auffiel, findet sich bei seinen neuen ungegenständlichen Kugelschreiber- und Tintenroller-Zeichnungen wieder. Und die Bedeutung des Lichtes, die sich auf seinen Tusche-Zeichnungen strahlend manifestiert, kündete sich bereits auf seinen ersten dunkeltonigen Blättern an. Die Kraft der Illusion und Suggestion ist der physischen Kraft der Farbe und des Lichtes gewichen. Die Ausstellung, welche die Radikalität und Intensität von Lehmanns Schaffen anhand von Arbeiten auf Papier zeigt, verbindet eine wichtige Werkgruppe von 1978 mit Lehmanns ungegenständlichen Arbeiten der letzten fünf Jahre. | |||||