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La Brocca Nera

Aspekte der Sammlung des Kunstvereins Solothurn

08.04.2017 – 06.08.2017
Nordwestsäle des ersten Stocks

Der Kunstverein Solothurn lädt zu einer Entdeckungsreise durch seine Sammlung ein. Das 1972/73 entstandene Gemälde "La Brocca Nera" der Solothurner Künstlerin Anje Hutter (*1930) bildet den Ausgangspunkt der assoziativ komponierten Ausstellung. Das Stillleben mit einem Krug ist von minimaler Schlichtheit und lebt von der Farbe und ihrer subtilen Nuancierung. Ausgehend von diesem Bild und seiner stilistischen oder inhaltlichen Wirkung werden Verbindungslinien zu weiteren Werken aus der Sammlung des Kunstvereins Solothurn gezogen. Seit der Vereinsgründung 1850 wächst die Sammlung des Kunstvereins kontinuierlich. Die von Kunstschaffenden sowie von Mitgliedern geschenkten oder an Jahresausstellungen angekauften Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Video-Arbeiten erreichen heute den stattlichen Umfang von 450 Werken. In der Ausstellung "La Brocca Nera" kann das Publikum die Sammlung des Kunstvereins in neuen Zusammenhängen kennenlernen und bislang selten oder sogar nie ausgestellte Arbeiten entdecken.

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Nancy Wälti. verquer

Werke 2008-2017

13.05.2017 – 13.08.2017
Parterre West

Das Schaffen der Solothurner Künstlerin Nancy Wälti (*1977) ist in den letzten Jahren durch seine pointierte Wirkung aufgefallen und wird nun in einer ersten Einzelpräsentation in einem Museum vorgestellt. Die ausgebildete Steinbildhauerin wendet sich in ihren Skulpturen vom vertrauten Material des Steins und seiner klassischen Bearbeitung ab, um den Begriff der Bildhauerei geistreich zu hinterfragen. Ihre zumeist sehr einfachen, mit Gebrauchsgegenständen wie Schwämmen, Aschenbechern, Küchentüchern, Abfalleimern oder Fassadenlampen gefertigten Werke sind dem Alltag zwar verbunden, verwandeln diesen aber in surrealer Weise. Spielt sie in manchen Arbeiten mit dem subversiven Witz des "ready made", schafft sie in anderen mit dem Abgiessen vertrauter Gegenstände in Gips eine weitere Form der Verfremdung. Dabei rückt oft der grundsätzliche Charakter und Nutzen der Gegenstände ins Zentrum und öffnet ein weites Feld von existenziellen und gesellschaftlichen Fragen. Wie wichtig der Künstlerin inhaltliche Bezüge sind, zeigt sich auch in den sprechenden Titeln, die mit derselben Präzision gewählt sind wie Material, Grösse und Platzierung der Arbeiten. Neben dreidimensionalen Werken sind auch grossformatige Zeichnungen zu sehen, die sich in ihrer kleinteiligen Ausführung von den schlagenden Skulpturen zu unterscheiden scheinen. Aber auch diese sind gedanklich weit komplexer, als der erste Blick glauben macht.

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Der japanische Farbholzschnitt als Inspiration

Cuno Amiet, Martha Cunz und Oskar Tröndle im Dialog mit Katsushika Hokusai, Andô Hiroshige und weiteren Kunstschaffenden

08.07.2017 – 08.10.2017
Graphisches Kabinett

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfährt die japanische Kunst in Europa grosse Verbreitung. Zahlreiche Kunstschaffende begeistern sich für den sich daraus entwickelnden Japonismus und schufen, beeinflusst vom japanischen Farbholzschnitt, Werke in japanischem Stil, so auch Vertreter der Schweizer Moderne. Die Ausstellung im Graphischen Kabinett widmet sich den entsprechenden Mehrplattenholzschnitten von Cuno Amiet (1868–1961), Martha Cunz (1876–1961) und Oskar Tröndle (1883–1945) und zeigt sie im Kontext japanischer Farbholzschnitte. Die vom Historischen und Völkerkundemuseum St. Gallen konzipierte Ausstellung wird in Teilen übernommen und mit Werken aus der eigenen Sammlung ergänzt. Im Zentrum stehen die meisterhaften Blätter von Martha Cunz, von denen das Kunstmuseum Solothurn 2013 ein grosses Konvolut aus dem Nachlass der Künstlerin erwerben konnte. Auch die Farbholzschnitte der Solothurner Künstler Cuno Amiet und Oskar Tröndle zeigen in der Flächigkeit und der Konzentration auf Muster und Ornament den Einfluss japanischer Kunst und erlangen durch die Vereinfachung der Form eine grosse künstlerische Kraft. Dass die stilistischen Eigenschaften des Japonismus auch in Zeichnungen und Gemälden umgesetzt wurden, wird anhand von Beispielen aus der Sammlung gezeigt, so etwa mit Werken von Félix Vallotton (1865–1925) oder Giovanni Giacometti (1868–1933).

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Hommage an Gunter Frentzel

13.05.2017 – 13.08.2017
Parterre Ost

Im grössten Saal des Parterres widmet das Kunstmuseum Solothurn dem am 25. März 2017 verstorbenen Solothurner Künstler Gunter Frentzel eine Hommage. Diese Würdigung mit Werken aus dem eigenen Museumsbestand ist ein verdienter Dank an eine Persönlichkeit, die nicht nur einen herausragenden Beitrag zum skulpturalen Schaffen unseres Landes geleistet hat, sondern sich in besonderem Masse auch für das Wohl der hiesigen Künstlerschaft engagiert hat. 1990 und 2011/12 waren Gunter Frentzels Werke in Einzelausstellungen im Kunstmuseum Solothurn zu sehen. Bereits 1999 wurde ihm der Kunstpreis des Kantons Solothurn verliehen.
Die Hommage vereint fünf unserer sechs Skulpturen von Gunter Frentzel. Die Achse des Saales wird bestimmt durch eine Bodenskulptur von 1991: Drei quadratische Stahlplatten ruhen auf vier Granit-Würfeln. Zur Raute gedreht, liegen die Metallplatten jeweils an zwei Spitzen auf. Die biegsamen Platten finden am harten Stein Halt und Widerstand. Ihre Wölbung aber erlaubt Schattenwürfe, die die strenge Geometrie auflösen. Das wellenartige Auf und Ab der Platten lässt unvermutet landschaftliche Assoziationen aufkommen.

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