Sammlungsausstellung mit einem Einzelsaal zu Max Gubler (1898-1973)

25.01.2020 – 27.09.2020
Kunstmuseum Solothurn, Sammlungssäle 1. Stock

Nach der Ausstellung Kleine Stadt – Grosse Meister des letzten Jahres, in der internationale Spitzenwerke im Fokus standen, zeigt sich die Accrochage nun in modifizierter Form. Alle Interventionen, mit denen aktuelle Werke in zeitfremden Epochensälen überraschten, um inhaltliche statt stilistische Gemeinsamkeiten zu betonen, wurden entfernt oder ausgetauscht. Als neues Leitmotiv tritt jetzt die figurative Skulptur auf, von einer spätmittelalterlichen Heiligenfigur über zwei bedeutenden Bronzen von Alberto Giacometti (1901–1966) bis hin zur Hommage à Käthe Kollwitz (1990/91) von Jean Tinguely (1925–1991) und Eva Aeppli (1925–2015). Damit ermöglicht sich zugleich eine Anbindung an die Jubiläumsausstellung für Heinz Schwarz (1920-1994), der v.a. als Bildhauer bekannt wurde.

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Jean Mauboulès: Mouvement arrêté

Arbeiten auf Papier 1969-2019

07.03.2020 – 17.05.2020
Kunstmuseum Solothurn, Graphisches Kabinett

Der aus den französischen Pyrenäen stammende Bildhauer und Zeichner Jean Mauboulès (*1943) lebt seit 1973 in der Region Solothurn. Seither waren seinem Schaffen mehrere Präsentationen im Kunstmuseum Solothurn gewidmet. Die letzte Einzelausstellung fand 2002 statt und betonte den übergreifenden Charakter des Linearen in Skulptur, Relief und Zeichnung. In der jetzigen Übersichtsschau im Graphischen Kabinett, in der ein Bogen von 50 Jahren gespannt wird, stehen nun allein Werke auf Papier im Zentrum: Aquarelle, Bleistift- und Tuschezeichnungen. Neben der Klarheit der Linie fällt ein ausgesprochen malerischer Ausdruck auf. Nicht selten begegnen sich geometrische und organische Formen im selben Werk. Im „Pas-de-deux“ halten sich Spannung und Ruhe die Waage. Der leidenschaftliche Liebhaber des Tanzes spricht von einem Mouvement arrêté.

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Genius Loci Salodorensis

Kunst aus und für Solothurn

07.03.2020 – 07.06.2020
Kunstmuseum Solothurn, Ganzes Parterre

2020 feiert die Stadt Solothurn ihr 2000-Jahr-Jubiläum. Auch das Kunstmuseum Solothurn gratuliert mit einer speziellen Ausstellung, die den Fokus auf die Kunst der eigenen Stadt legt. Der lateinische Titel ist eine Referenz an die römischen Ursprünge und fragt zugleich nach dem Geist der Ambassadorenstadt. Viele bedeutende Kunstschaffende kommen aus Solothurn, wie die Maler Frank Buchser (1828-1890), Cuno Amiet (1868–1961) und Rolf Spinnler (1927–2000) oder die Bildhauer Oscar Wiggli (1927–2016), Franz Eggenschwiler (1930–2000), Gunter Frentzel (1935–2017) und René Zäch (*1946).

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Heinz Schwarz (1920-1994)

Eine Hommage zum 100. Geburtstag

07.03.2020 – 04.10.2020
Kunstmuseum Solothurn, Erster Stock, Nordwestsäle

Der Solothurner Künstler Heinz Schwarz (1920–1994) könnte dieses Jahr seinen 100. Geburtstag feiern. Bekannt sind vor allem seine Bronzegüsse adoleszenter Mädchen, wobei das Gesamtwerk sich keineswegs auf dieses Motiv beschränkt. Dies wird an einigen Leihgaben und mehrheitlich frühen Werken aus den Beständen des Solothurner Kunstmuseums aufgezeigt, die letztes Jahr, dank einer grosszügigen Schenkung aus dem Nachlass des alt Regierungsrates Gottfried Wyss-Jäggi (1921–2019) an den Kunstverein Solothurn um drei Werke erweitert wurde. Der weibliche Torso (1947–1949) kommt als Depositum der Eidgenossenschaft bereits 1955 ins Haus, in den 1980er Jahren folgt eine Serie von Zeichnungen.

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