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Gilgian Gelzer. Pencilmania

Zeichnungen und Fotografien 2006-2016

14.01.2017 – 23.04.2017
Parterre Ost

Das Kunstmuseum Solothurn widmet Gilgian Gelzer die erste Einzelausstellung in einem Schweizer Museum. Neben den viel beachteten Zeichnungen, mit denen der Künstler in den letzten Jahren international bekannt geworden ist, wird auch eine Auswahl kleinformatiger Fotografien gezeigt. Präsentiert werden Werke der letzten zehn Jahre. Der Ausstellungstitel "Pencilmania" verbindet die Begriffe "Pencil" (engl. = Bleistift) und "Mania" (ital. = Wahnsinn). Zugleich erinnert der Titel an die fast gleichlautende geografische Bezeichnung "Pennsylvania", die für ein bestimmtes Territorium steht. Tatsächlich suggerieren nicht nur Gelzers Fotografien, sondern auch seine Arbeiten auf Papier landschaftliche Räume. Tritt in seinen Zeichnungen die Linie als dominante Kraft auf, findet sie sich anhand alltäglicher, „wegweisender“ Sujets wie Brücken, Schienen, Strassen und Pfade auch in seinen Fotografien. Die Linie wird zum eigentlichen Leitmotiv, das den Blick leitet und lenkt.

Eine Künstlerfamilie

Robert, Miriam und Manuel Müller

11.03.2017 – 18.06.2017
Graphisches Kabinett

Das Schaffen des Bildhauers und Zeichners Robert Müller (1920-2003) ist in der Sammlung des Kunstmuseums Solothurn breit vertreten und mehrmals in Einzelausstellungen gewürdigt worden. Nun widmet sich das Kunstmuseum den künstlerischen Verbindungen zu seiner Ehefrau Miriam (1926-2007) und dem gemeinsamen Sohn Manuel (*1955). Während die skulpturalen und grafischen Werke des in Lausanne lebenden Künstlers Manuel Müller durch viele Ausstellungen bekannt geworden sind, werden die Zeichnungen und Malereien von Miriam Müller Shir erstmals gezeigt. Die aus New York stammende Künstlerin war ausgebildete Goldschmiedin und hinterliess nur ein kleines, sehr privates Oeuvre.

La Brocca Nera

Aspekte der Sammlung des Kunstvereins Solothurn

08.04.2017 – 06.08.2017
Nordwestsäle des ersten Stocks

Der Kunstverein Solothurn lädt zu einer Entdeckungsreise durch seine Sammlung ein. Das 1972/73 entstandene Gemälde "La Brocca Nera" der Solothurner Künstlerin Anje Hutter (*1930) bildet den Ausgangspunkt der assoziativ komponierten Ausstellung. Das Stillleben mit einem Krug ist von minimaler Schlichtheit und lebt von der Farbe und ihrer subtilen Nuancierung. Ausgehend von diesem Bild und seiner stilistischen oder inhaltlichen Wirkung werden Verbindungslinien zu weiteren Werken aus der Sammlung des Kunstvereins Solothurn gezogen. Seit der Vereinsgründung 1850 wächst die Sammlung des Kunstvereins kontinuierlich. Die von Kunstschaffenden sowie von Mitgliedern geschenkten oder an Jahresausstellungen angekauften Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Video-Arbeiten erreichen heute den stattlichen Umfang von 450 Werken. In der Ausstellung "La Brocca Nera" kann das Publikum die Sammlung des Kunstvereins in neuen Zusammenhängen kennenlernen und bislang selten oder sogar nie ausgestellte Arbeiten entdecken.

Nancy Wälti. verquer

Werke 2008-2017

13.05.2017 – 13.08.2017
Parterre West

Das Schaffen der Solothurner Künstlerin Nancy Wälti (*1977) ist in den letzten Jahren durch seine pointierte Wirkung aufgefallen und wird nun in einer ersten Einzelpräsentation in einem Museum vorgestellt. Die ausgebildete Steinbildhauerin wendet sich in ihren Skulpturen vom vertrauten Material des Steins und seiner klassischen Bearbeitung ab, um den Begriff der Bildhauerei geistreich zu hinterfragen. Ihre zumeist sehr einfachen, mit Gebrauchsgegenständen wie Schwämmen, Aschenbechern, Küchentüchern, Abfalleimern oder Fassadenlampen gefertigten Werke sind dem Alltag zwar verbunden, verwandeln diesen aber in surrealer Weise. Spielt sie in manchen Arbeiten mit dem subversiven Witz des "ready made", schafft sie in anderen mit dem Abgiessen vertrauter Gegenstände in Gips eine weitere Form der Verfremdung. Dabei rückt oft der grundsätzliche Charakter und Nutzen der Gegenstände ins Zentrum und öffnet ein weites Feld von existenziellen und gesellschaftlichen Fragen. Wie wichtig der Künstlerin inhaltliche Bezüge sind, zeigt sich auch in den sprechenden Titeln, die mit derselben Präzision gewählt sind wie Material, Grösse und Platzierung der Arbeiten. Neben dreidimensionalen Werken sind auch grossformatige Zeichnungen zu sehen, die sich in ihrer kleinteiligen Ausführung von den schlagenden Skulpturen zu unterscheiden scheinen. Aber auch diese sind gedanklich weit komplexer, als der erste Blick glauben macht.

Der japanische Farbholzschnitt als Inspiration

Mit Werken von Cuno Amiet, Martha Cunz, Oscar Tröndle u.a.

08.07.2017 – 08.10.2017
Graphisches Kabinett

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfährt die japanische Kunst in Europa grosse Verbreitung. Zahlreiche Kunstschaffende begeistern sich für den sich daraus entwickelnden Japonismus und schufen, beeinflusst vom japanischen Farbholzschnitt, Werke in japanischem Stil, so auch Vertreter der Schweizer Moderne. Die Ausstellung im Graphischen Kabinett widmet sich den entsprechenden Mehrplattenholzschnitten von Cuno Amiet (1868–1961), Martha Cunz (1876–1961) und Oskar Tröndle (1883–1945) und zeigt sie im Kontext japanischer Farbholzschnitte. Die vom Historischen und Völkerkundemuseum St. Gallen konzipierte Ausstellung wird in Teilen übernommen und mit Werken aus der eigenen Sammlung ergänzt. Im Zentrum stehen die meisterhaften Blätter von Martha Cunz, von denen das Kunstmuseum Solothurn 2013 ein grosses Konvolut aus dem Nachlass der Künstlerin erwerben konnte. Auch die Farbholzschnitte der Solothurner Künstler Cuno Amiet und Oskar Tröndle zeigen in der Flächigkeit und der Konzentration auf Muster und Ornament den Einfluss japanischer Kunst und erlangen durch die Vereinfachung der Form eine grosse künstlerische Kraft. Dass die stilistischen Eigenschaften des Japonismus auch in Zeichnungen und Gemälden umgesetzt wurden, wird anhand von Beispielen aus der Sammlung gezeigt, so etwa mit Werken von Félix Vallotton (1865–1925) oder Giovanni Giacometti (1868–1933).

Die Pracht der Tracht

Schweizer Trachten in Kunst und Kunstgewerbe

02.09.2017 – 07.01.2018
Parterre

Das Kunstmuseum Solothurn besitzt mehrere Hauptwerke, in denen die Tracht als Bildmotiv auftritt. Dazu gehören Beispiele der Schweizer Malerei um 1900, wie die Gemälde "Richesse du soir" (1899) von Cuno Amiet (1868–1961), "La noble contrée" (1903) von Edmond Bille (1878–1959) oder "Mädchen aus dem Haslital" (um 1906) von Max Buri (1868–1915). Die damalige Häufung von Trachtendarstellungen bezieht sich auf eine allgemeine Tendenz der Jahrhundertwende zum Regionalismus. Bereits 100 Jahre zuvor malt der Luzerner Josef Reinhard (1749–1824) seine Zyklen von "Personen in Nationaltracht". Finden Romantik und Jugendstil ein enzyklopädisches, touristisches oder nationalistisches Interesse am Thema, prägen in den 1930er Jahren die Bedürfnisse des "Landi-Geistes" die patriotische Motivwahl. Derzeit erfährt die Tracht neue Popularität, sowohl in der Werbung wie an Volksfesten. Die Ausstellung vereint Werke von der Romantik bis zur Gegenwart und umfasst Malerei, Skulptur, Zeichnung, Fotografie, Video- und Plakatkunst sowie kunsthandwerkliche Gegenstände. Neben Bildnissen sind auch viele Genreszenen des ländlichen Lebens und Brauchtums zu sehen. Im Bereich des zeitgenössischen Kunstschaffens widmen sich vor allem Frauen der Tracht, wie Pipilotti Rist (*1962) oder Anka Schmid (*1961) mit ihrer fulminanten, vom hitzigen Appenzeller Paartanz ausgehenden Video-Installation "Hierig-Heutig" (2008). Kuratiert mit Marcel Just.

Hommage an Josef Müller (1887–1977)

Zum 40. Geburtstag des Musée Barbier-Mueller, Genf

02.09.2017 – 04.02.2018
Nordwestsäle des ersten Stocks

Nachdem das Kunstmuseum Solothurn 2016 der Solothurner Sammlerin Gertrud Dübi-Müller (1888–1980) eine Ausstellung gewidmet hat, ist das heurige 40-Jahr-Jubiläum des Musée Barbier-Mueller ein schöner Anlass, auch ihren Bruder Josef Müller (1887–1977) mit einer kleinen Hommage zu würdigen. Sie fällt just ins 40. Todesjahr des ehemaligen Kustos unseres Hauses. Zu den Glanzstücken des Genfer Museums gehören Skulpturen der Arts primitifs, die einst Josef Müller gehört haben. Bei den entsprechenden Leihgaben handelt es sich um Werke aus Schwarzafrika und dem Jemen, aus Ozeanien und Mexiko. Die geographische Weite der Exponate betont den globalen Anspruch der Arts primitifs als "Weltkunst". Die archaischen Skulpturen aus Stein und Holz, die durch ihre Ausdruckskraft begeistern, werden integriert in eine Ausstellung ausgesuchter Gemälde der Josef Müller-Stiftung, die der Sammler 1969 für das Kunstmuseum Solothurn errichtet hat. Neben Meisterwerken von Braque, Hodler, Léger, Matisse und Renoir können auch selten ausgestellte Gemälde unbekannterer Maler entdeckt werden. Spannend ist der Vergleich zwischen den Figuren der Arts primitifs und den Bildern der Moderne. Auch hier interessierte sich Josef Müller für die Gestalt und den ursprünglichen Aspekt des "Primitiven", das sich wie in den Gemälden von Georges Rouault (1871–1958) in betonter Materialität und markanter Zeichnung zeigt.

Mondrian-Musik

Die graphischen Welten des Komponisten Hermann Meier

28.10.2017 – 04.02.2018
Graphisches Kabinett

Der Solothurner Komponist Hermann Meier (1906–2002) verfolgte in seinem Schaffen visionäre musikalische Ideen. Besondere Anregungen erhielt er in der Beschäftigung mit der zeitgenössischen Malerei und Architektur. Meier träumte von einer "Mondrian-Musik", einem "Musizieren mit fertigen Flächen", einer "Architektonik mit Rechtecksfeldern". Er wollte die neue Musik nicht mehr nur auf Notenpapier in konventioneller Notenschrift entwerfen, sondern sie zeichnen, legen und schichten. So schuf Meier grossformatige, oft farbenreiche Kompositionspläne, die er nachher "vertonte". Die graphischen Vorstellungen, die eine Nähe zur Malerei der konkreten Kunst spiegeln, radikalisierten sein Komponieren. In einer späten Schaffensphase konzipierte Meier ausschliesslich Pläne für elektronische Musik. Die Ausstellung zeigt viele von Meiers Kompositionsplänen erstmals öffentlich. Neben einer repräsentativen Auswahl aus diesen bildhaften Notationen sind weitere Dokumente aus Meiers Nachlass sowie graphische Partituren anderer Komponisten zu sehen, u.a. das legendäre Werk "December 1952" von Earle Brown (1926–2002). Die Ausstellung wird begleitet von mehreren Konzerten, die einen umfassenden Einblick in das Schaffen dieses unkonventionellen, einer breiteren Öffentlichkeit kaum bekannten Solothurner Künstlers ermöglichen. In Kooperation mit der Paul Sacher Stiftung Basel und der Hochschule der Künste Bern. Kuratiert von Michelle Ziegler.