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Foto: Fabian von Unwerth, 2014

Sammlung

Das Kunstmuseum Solothurn besitzt dank grosszügiger Stiftungen eine der schönsten und wertvollsten Sammlungen der Schweiz. Sie reicht vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart, wobei der Schwerpunkt auf Schweizer Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts liegt.

Die Schweizer Malerei erlebt um 1900 einen Höhepunkt, der in der Sammlung mit den grossen Werkgruppen von Ferdinand Hodler und Cuno Amiet sowie herausragenden Werken von Félix Vallotton, Giovanni Giacometti und weiteren Vertretern des Jugendstils aufs Schönste erlebt werden kann. Weitere umfassende Werkgruppen besitzt das Kunstmuseum Solothurn von Hans Berger, den Solothurnern Frank Buchser und Otto Frölicher sowie Max Gubler. Neben der nationalen Kunst sind auch herausragende Werke internationaler Künstler wie Paul Cézanne, Vincent Van Gogh, Gustav Klimt, Fernand Léger und Henri Matisse in der Sammlung vertreten. Die Schweizer Eisenplastik der 60er und 70er Jahre mit Robert Müller, Bernhard Luginbühl, Oscar Wiggli und Jean Tinguely bildet einen weiteren Akzent in der Sammlung.

Die Förderung von Schweizer Gegenwartskunst, insbesondere auch herausragender Kunstschaffender aus der Region, ist ein grosses Anliegen des Kunstmuseums Solothurn, das sich auch in der Sammlung widerspiegelt. Zu den Erwerbungen der letzten Jahre gehören Werke von Roman Signer, Gunter Frentzel, Adrian Schiess, René Zäch, Anselm Stalder, Silvie Defraoui, Daniela Keiser, Albrecht Schnider, Uwe Wittwer, Sharyar Nashat und Luzia Hürzeler. Das Kunstmuseum Solothurn ist bestrebt, seine Sammlungsschwerpunkte sorgfältig zu ergänzen, so besonders auch im Bereich von Arbeiten auf Papier, denen das Kunstmuseum grosse Aufmerksamkeit schenkt.

Sowohl in der Sammlungspräsentation im ersten Stock wie auch in den wechselnden thematischen Sammlungsausstellungen werden immer wieder neue Schwerpunkte aus der Sammlung beleuchtet und neue Sichtweisen auf die Bestände ermöglicht.

Beim Aufgang in die Sammlungssäle des Obergeschosses zeigt sich schnell, dass das monumentale Werk Wilhelm Tell (1896-97) von Ferdinand Hodler fehlt. An seiner Statt wird nun die Arbeit I was made for lovin‘ you (2002) der argentinischen Künstlerin Ana Axpe gezeigt, die von 1990 bis 2005 in der Schweiz lebte. Grund dieses Wechsels ist eine Reise, die der Tell angetreten hat: Er wird derzeit aufwendig restauriert und von Oktober 2017 bis Januar 2018 im Leopold Museum Wien, von April bis August 2018 in den Musées d’art et d’histoire Genève und von September 2018 bis Januar 2019 im Kunstmuseum Bern als Leihgabe ausgestellt. In diesen wichtigen Institutionen vertritt er jeweils das Kunstmuseum Solothurn. Danach kehrt er wieder an seinen alten Platz zurück.