20.7.–6.10.19
Graphisches Kabinett
Fortsetzung folgt
Geschichten aus der Sammlung des Kunstvereins Solothurn

Die Ausstellung des Kunstvereins Solothurn rückte die Historie seiner Sammlung, die im Kunstmuseum Solothurn untergebracht ist, in den Fokus. Drei Kapitel der Sammlungsentwicklung präsentierten sich in den Räumen des Graphischen Kabinetts, wichtige Ereignisse wurden in einem Zeitstrahl visualisiert.

Kuratiert von Anna Bürkli, Gergana Mantscheva und Brigitte Müller.

Das Thema des ersten Raumes bildeten die Gründungsjahre und deren Protagonist*innen. Der junge Kunstverein sammelte ohne System, er nahm entgegen, was Private ihm schenkten. Eine Zäsur bildete das Jahr 1879, als der Verein seine Sammlung an die Einwohnergemeinde der Stadt Solothurn abtreten musste. Der zweite Raum zeigte ausgewählte Werke, die ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis in die 1980er-Jahre Eingang in die neue Sammlung fanden. Zunehmend wurden Künstlerinnen und Künstler mit einem Bezug zu Solothurn berücksichtigt. Der dritte Raum stellte die Ankäufe der letzten zehn Jahre vor. Mit der Ausstellung und einem umfangreichen Programm sollten die Sammlungsstrategie überprüft und neue Impulse für die Zukunft gewonnen werden.