Meret Oppenheim (1913-1985)

Arbeiten auf Papier

23.10.2021 – 27.02.2022
Kunstmuseum Solothurn, Graphisches Kabinett

Was haben die Städte Stockholm und Solothurn gemeinsam? In ihnen fanden weltweit die ersten musealen Einzelausstellungen zu Meret Oppenheim statt. 1974 zeigte das Museum der Stadt Solothurn eine Oppenheim-Retrospektive und macht damit das Schaffen der Schweizer Künstlerin wieder bekannt. Mittlerweile ist sie längst im Kreis der bedeutendsten Künstlerinnen wie Frieda Kahlo, Sophie Taeuber-Arp, Louise Bourgeois oder Cindy Sherman arriviert.

Im Herbst 2021 nun findet im Kunstmuseum Solothurn eine weitere Überblicksschau zu den Arbeiten auf Papier von Meret Oppenheim statt. Diese ergibt sich auch aus unserem reichen Sammlungsbestand von 18 Arbeiten auf Papier, die zwischen 1933 und 1975 entstanden sind. Sie spiegeln Oppenheims lebenslange Beschäftigung mit der Kunst. Zudem führt die genannte Präsentation eine lange Reihe von Projekten zum Medium der Zeichnung bedeutender Schweizer Kunstschaffender fort, z.B. Cuno Amiet, Albert Anker, Sophie Taeuber-Arp oder Félix Vallotton. Die Schau ergänzt als Satellit eine parallel stattfindende Retrospektive im Kunstmuseum Bern, das einen Grossteil des Nachlasses besitzt und als Hauptleihgeber das Solothurner Projekt unterstützt.